Die Hüle, ein für die Gemeinde wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt. Der Start der Sanierungsarbeiten wurde für Anfang des Jahres 2024 gesetzt. Hierbei musste zunächst die Hüle abgefischt und leergepumt werden. Danach musste mit großem Aufwand, der mit schwermetallen belasteter Schlamm wieder verflüssigt, parallel gleich abgesaugt und fachgerecht entsorgt werden. Allein nur für diese drei Maßnahmen sind insgesamt drei Monate vergangen.
Danach konnte erst mit den Sanierungsmaßnahmen rund um die Hüle begonnen werden. Dabei stand immer der Steingarten im Fokus, welcher unter keinen Umständen beschädigt werden durfte. Die Umbaumaßnahmen mussten erweitert werden.
Die Parkplätze im Norden und Westen der Hüle wurden mit erneuert, sowie die im Süden einzustürzende Gesteinsmauer. Aufwendiger Einbau von Betonsteinen waren die Folge, um die Kräfte welche die Südmauer stark strapazierte, auszugleichen. Auch der bisherige Stromkasten entspricht nicht mehr den heutigen Voraussetzungen, sodass auch hier ein neuer Kasten eingeplant wurde.
Das Holz für das Podest mitten in der Hüle, welches mit zusätzlichen Gesteinsmaterialien als Rutschhemmung versehen ist, hatte ebenfalls eine lange Herstellungs- und Lieferzeit. Zum Bedaueren der Gemeindeverwaltung ist die Hüle bzw. der Dorfplatz mit einer schlechten Stromversorgung versehen, die laut Plan der ODR eigentlich so nicht gebaut worden ist. Der neue Stromkasten benötigt für die Versorgung der Veranstaltungen auf dem Dorfplatz einen ganz anderen Querschnitt an Kabel, wie das nun im gegenwärtigen Zustand befindliche. Somit muss nochmals die Straße für einen kleinen Bereich geöffnet und das richtige Kabel verlegt werden.
Die Arbeiten an der Südmauer sind bereits im Gange. Der Steinmetz hat die zu bearbeitenden Steine abgeholt, wird diese nun behauen und die erste Charge in der KW 38/39 liefern. Danach erfolgt die zweite Abholung, Bearbeitung und Lieferung, sodass der Landschaftsgärtner diese dann komplett setzen und mit der restlichen Pflanzung beginnen kann.
Die Algen werden aktuell aus dem „neuen“ Gewässer aus der Hüle vom Bauhof entnommen. Die Instabilität des neuen Gewässers begünstigt momentan die Algenbildung, welche uns mindestens ein Jahr begleiten wird. Das neue Gewässer benötigt zur Stabilisierung des Wassers somit eine gewisse Karenzzeit, der Einsatz an möglichen „chemischen Hilfsmitteln“ wird nicht erfolgen. Die Gemeindeverwaltung steht im ständigen Kontakt mit dem Labor für Fluss- und Seenkunde, welche hier alle weiteren Arbeiten und Maßnahmen des Wassers mitberät. Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung im Oktober mittels einer Ortsbegehung über weitere Verschönungsmöglichkeiten beraten.